Für Mühlacker ist die neue Stromtrasse ein Segen
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Geplante 380-kv-Leitung von Birkenfeld nach Ötisheim sorgt für Diskussionsbedarf – Enzberg profitiert von dem Projekt
Mühlacker/Enzkreis. In der kommenden Woche wollen sich die „Betroffenen“ bei einem Bürgerdialog in Kieselbronn austauschen, während der FDP-Fraktionschef im Landtag, Dr. Hans-Ulrich Rülke, in einer Pressemitteilung genüsslich das Scheitern des grünen Umweltministers Franz Untersteller ausbreitete. Der hatte sich, wie der Abgeordnete mitteilt, auf Bundesebene vergeblich um ein Erdkabelprojekt bemüht, stattdessen wird die neue Stromtrasse zwischen Birkenfeld und Ötisheim als Freileitung geplant.
Dabei, gibt Rülke zu bedenken, stünden die bis zu 110 Meter hohen Masten, an denen die 380-kv-Leitung aufgehängt wird, teilweise dicht an der Wohnbebauung, was unter anderem in Kieselbronn für Widerstand sorgt. Immerhin habe sich der Betreiber TransnetBW „dem Drängen der Bevölkerung so weit angenähert“, wie Rülke mitteilt, der in einer kleinen Anfrage nachgehakt hatte, dass man über verträglichere Kompaktmasten nachdenke. Folglich hat die Veranstaltung in Kieselbronn auch das Motto: „Schonende Alternative: Kompaktmasten für Birkenfeld – Ötisheim?“
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