Fünf Prozent Dividende trotz Gewinnrückgang
Archiv
Hauptversammlung der Agosi im Kongresszentrum – Schwieriger Edelmetall-Markt bringt Umsatzeinbußen
Pforzheim. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen können sich die Anleger über fünf Prozent Rendite bei der Dividende freuen. Dies war eine der Botschaften bei der Hauptversammlung der Allgemeinen Gold- und Silberscheideanstalt (Agosi) Das Gold kann gar nicht mehr viel weiter sinken im Wert, die Edelmetalle sind im vergangenen Jahr auch nicht gerade auf Rosen gebettet gewesen, die „Schöne“-Tochter in Amsterdam ist ein großes Sorgenkind. Niedrige Margen in Recycling und Handel, ein etwas stärkeres Produktgeschäft: Das sind die Fakten, mit denen sich die Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG Pforzheim beschäftigen muss. Mehr als 1,6 Prozent Wachstum waren nicht drin im vergangenen Jahr, wie die Aktionäre und Teilnehmer der Hauptversammlung erfuhren.
Ralf Kulemeier führt in die Regularien der Hauptversammlung ein. Foto: Roth
Mit Enthaltungen zwar, aber mehrheitlich wurden der Vorstand entlastet und der Geschäftsbericht samt Verwendung des Bilanzgewinns verabschiedet: Bei knapp 19,9 Millionen Euro Bilanzgewinn (Vorjahr: 34,6 Millionen Euro) gibt es eine Dividende von zwei Euro pro Stückaktie, zuzüglich einer Sonderausschüttung von zwei Euro pro Stückaktie. Die Dividenden-Rendite mit fünf Prozent wurde allgemein als sehr gut bezeichnet. „Ein erfreuliches Thema“, befand einer der sich zu Wort meldenden Teilnehmer und fügte „beachtlich, einzigartig“ hinzu. Dennoch fühlten die Aktionäre durch ihre Vertreter dem Vorstand aufgrund der geschilderten Probleme auf den Zahn. Goldfüllung ade, kann man da nur sagen: Tiefer kann der Preis für dieses Edelmetall kaum noch sinken. Palladium erwies sich noch als das preisstärkste Edelmetall.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen