Fündig im zweiten Anlauf

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Ötisheimer Feuerwehr bekommt Lagergebäude

Ötisheim. Etwas mehr als 61000 Euro investiert die Gemeinde Ötisheim in ein Lagergebäude für die Freiwillige Feuerwehr. In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat den Zuschlag für den Bau der Halle in Holzständerbauweise an den günstigsten Anbieter, einen heimischen Fachbetrieb, vergeben. Die Bodenplatte wird von der Feuerwehr selbst gegossen, das Material dazu im Wert von gut 8000 Euro liefert eine Firma aus Maulbronn.

Anfang Dezember vergangenen Jahres sorgte das Ergebnis einer Ausschreibung für eine Halle aus Fertigbetonteilen für ein böses Erwachen im Gemeinderat. Selbst das günstigste Angebot überstieg die Kostenberechnung von Architekt Hanns-Peter Simmank um 147 Prozent. Kurzerhand hoben die Bürgervertreter die Ausschreibung auf und beauftragten den Planer, nach Alternativen zu suchen. Eine standardisierte Halle in Stahlbauweise, wie aus den Reihen des Gemeinderats vorgeschlagen, würde demnach mit knapp 65000 Euro zu Buche schlagen, zuzüglich der Kosten für die Bodenplatte. Die Stahlkonstruktion biete keine Vorteile, betonte Simmank, die Holzständerhalle dagegen „erfüllt die Vorgaben und die Bedürfnisse der Feuerwehr“. Fünf Holzbauunternehmen hatten für die neuerliche Ausschreibung Angebote eingereicht, die insgesamt unter der im Dezember vorgestellten Kostenschätzung lägen, erklärte Bürgermeister Werner Henle und ergänzte: „Es ist schön, dass eine Ötisheimer Firma zum Zug kommt.“

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