Führungsduo wird verdoppelt

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Pforzheim/Enzkreis. Nach ihrer einstimmigen Berufung durch den Aufsichtsrat am Dienstag stellte Vorsitzender Gerhard Bossert die beiden neuen Vorstandsmitglieder René Baum und Frank Bischoff als „hervorragende Nachwuchskräfte aus dem eigenen Haus“ vor, die beide seit geraumer Zeit bereits Ämter des Generalbevollmächtigten bekleideten. Nach drei Jahren Vorstandstätigkeit von Fritz Schäfer und Jürgen Zachmann reifte laut Bossert bei der Volksbank Pforzheim die Erkenntnis, dass sich „eine Bank dieser Größenordnung“ auf Dauer nicht von zwei Verantwortlichen allein steuern lasse. Dies insbesondere vor dem Hintergrund internationaler Finanzverflechtungen, aber auch -turbulenzen.Führungspositionen ohne Stellenausschreibung besetztDass die beiden Vorstandspositionen ohne Stellenausschreibung besetzt worden seien, stehe auch für Kontinuität innerhalb des Hauses, nachdem die beiden an die Spitze aufgerückten Banker schon in der Vergangenheit in der zweiten Führungsebene „hervorragende Leistungen“ erbracht hätten.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank Pforzheim, Gerhard Bossert (re.), stellt Frank Bischoff und René Baum (2. und 3. v. li.) als neue Vorstände vor. Sie werden flankiert von den „altgedienten“ Chefs Fritz Schäfer (li.) und Jürgen Zachmann.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank Pforzheim, Gerhard Bossert (re.), stellt Frank Bischoff und René Baum (2. und 3. v. li.) als neue Vorstände vor. Sie werden flankiert von den „altgedienten“ Chefs Fritz Schäfer (li.) und Jürgen Zachmann.

Mit der Vergrößerung des Vorstands sei es letztlich auch erforderlich geworden, das Chef-Gremium neu zu strukturieren, nachdem das Duo Schäfer/Zachmann bis dato noch gleichberechtigte Vorstandsmitglieder sind. Jetzt wurde Zachmann formell zum Vorstandsvorsitzenden gekürt, Schäfer zu dessen Stellvertreter. Bei einem Vierer-Gremium sei die Ausweisung eines „primus inter pares“ aus rechtlichen Gründen unumgänglich. Aufgrund des jüngeren Lebensalters von Zachmann (52) gegenüber seines Kollegen (demnächst 56) fiel auf ihn die Wahl des „Ersten unter Gleichen“, um auch hier im Amt des Vorstandsvorsitzenden Kontinuität zu bewerkstelligen, so der Aufsichtsratsvorsitzende auf Nachfrage unserer Zeitung.

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