Führung zu jüdischer Fabrikantenfamilie
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Mühlacker (pm). Der jüdische Fabrikant Alfred Emrich und seine Frau Laura haben in Mühlacker bleibende Spuren hinterlassen. Im Rahmen der Stadtführung findet am Samstag, 17. Januar, ab 14 Uhr eine Besichtigung ihres Wohnhauses, der Villa Emrich, statt. Sie ist in vielen Details noch original erhalten und steht unter Denkmalschutz. Ende der 1990er Jahre wurde die Villa Emrich zum Kindergarten ausgebaut. Im Anschluss an die Führung wird im Untergeschoss der Villa über die Entwicklung der Bijouterie- und Kettenfabrik von ihren Anfängen bis heute berichtet. Das soziale und kulturelle Engagement der Familie Emrich ist in der älteren Bevölkerung von Mühlacker immer noch nicht in Vergessenheit geraten, ebenso der Bau des Uhlandbaus, der auf Initiative Alfred Emrichs zurückgeht.
Die Verfolgung jüdischer Bürger machte in Mühlacker auch vor der Familie Emrich keinen Halt. Sie wurde in Auschwitz ermordet. Stadtführerin ist Christiane Bastian-Engelbert. Treffpunkt für die Führung ist an der Villa Emrich am Schulerweg 1.
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