Früherer Leibwächter will OB werden
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Der 36-jährige Peter Boch tritt für die CDU zur Wahl um den Chefsessel im Pforzheimer Rathaus an
Pforzheim. Der frühere Leibwächter von Stefan Mappus und heutige Bürgermeister der 3500-Seelen-Gemeinde Epfendorf, Peter Boch, wird für die CDU in den Pforzheimer OB-Wahlkampf ziehen. Der Partei-Stadtverband und die vierköpfige Findungskommission mit Stefan Mappus, Gunther Krichbaum, Florentin Goldmann und Thomas Dörflinger haben sich laut Mappus aus einer Reihe von potenziellen Kandidaten für den aus Waldshut-Tiengen stammenden 36-Jährigen entschieden. Er entspreche dem gewünschten Profil exakt, lautet die Begründung: „Gewisse Dynamik, CDU-Mitglied, qualifizierter Lebenslauf und kommunalpolitische Erfahrung.“
Er will der neue OB von Pforzheim werden: CDU-Kanditat Peter Boch. Foto: Peche
Was für Boch spreche, seien insbesondere seine Kenntnisse in der Polizeiarbeit. Dadurch bringe er eine hohe Kompetenz in Fragen der Sicherheit mit, hieß es seitens der Findungskommission bei einer Pressekonferenz am Samstag. Nach Bochs Ansicht werde das Thema Sicherheit bei der Wahl eine entscheidende Rolle spielen. Denn das bewege die Bürger in Pforzheim. Er erklärte, er wolle eine Schnittstelle im Rathaus schaffen zwischen Verwaltung, Gemeinderat und Polizei. Ein Polizeibeamter solle im Rathaus Ansprechpartner bei Bürgerfragen sein. Beim Thema Finanzen hofft Boch, den Spagat zu schaffen zwischen begrenzten Mitteln und Bedürfnissen der Bürger, der Kultur und der Vereine. Dazu versprach er, die kommunalen Steuern zu senken.
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