Frost trifft Illinger Ölmühle hart
Archiv
Weil es kaum Walnüsse geben wird, muss sich der Betrieb von einem Mitarbeiter trennen
Illingen. Harte Zeiten für Ölmühle-Chef Jürgen Krauth und sein Team: Die nächtlichen Minusgrade vom April haben auch die zu diesem Zeitpunkt blühenden Walnussbäume schwer geschädigt. Die Folge davon ist, dass es in diesem Jahr in der Region so gut wie keine Walnüsse geben wird. „So etwas haben wir noch nicht erlebt, die Situation ist ganz dramatisch“, sagt Krauth, dessen Familie schon seit Jahrzehnten Walnüsse zu Öl verarbeitet.
Frostschäden am Walnussbaum. Foto: Disselhoff
„Das ist für uns ein dramatischer Einbruch. In einem durchschnittlichen Jahr pressen wir etwa 40 Tonnen Walnüsse, in diesem Jahr fast gar keine“, berichtet der Geschäftsführer, der von einem hohen Umsatzverlust spricht. In ihrer Existenz sei die Ölmühle zwar nicht bedroht, „aber wir müssen im Juni einen hauptamtlichen Mitarbeiter entlassen, in der Hoffnung, ihn gegen Ende des Jahres 2018 wieder einstellen zu können“. Derzeit suche er zusammen mit dem örtlichen Gewerbeverein nach einer Perspektive für seinen Mitarbeiter.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen