„Froschkönig“ ist ein begabter Kletterer

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Spezielle Haftballen an den Füßen verleihen dem Laubfrosch besondere Fertigkeiten – Früher diente das Tier als Urahn der Wetterfee

Er ist anders als die anderen, er ist schöner, lauter, und außerdem ist er geschickter. Vor allem, wenn es darum geht, senkrecht nach oben zu klettern. Das kann in Deutschland nämlich nur ein Frosch: der Laubfrosch.

Der König der Frösche ist nicht nur schön grün, sondern auch geschickt. Foto: Lechner

Der König der Frösche ist nicht nur schön grün, sondern auch geschickt. Foto: Lechner

Enzkreis. Genug Gründe also, um den kleinen grünen Kletterkünstler zum König der Frösche zu erklären. Der Laubfrosch spielte im Märchen „Froschkönig“ der Gebrüder Grimm nämlich die Hauptrolle. Das Märchen kennt heute fast noch jedes Kind, den Laubfrosch kennen dagegen nur noch die Wenigsten. Der Froschkönig, der bis vor wenigen Jahrzehnten noch durch so ziemlich jeden Dorfteich schwamm, hat heute vielerorts abgedankt. Aber noch nicht überall. Mancherorts im Enzkreis regiert er noch. „Wir haben noch Laubfroschvorkommen im Weissach-Tal bei Knittlingen, an zwei oder drei der Maulbronner Klosterseen, im Naturschutzgebiet Füllmembacher Hof bei Sternenfels-Diefenbach und zwischen Ötisheim und Öschelbronn“, berichtet Silke Schweitzer vom Regierungspräsidium Karlsruhe. Und die promovierte Biologin muss es wissen. Die Amphibien- und Reptilienkennerin ist nämlich seit Kurzem zuständig für die Naturschutzgebiete im Enzkreis.

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