Freischaffender Fallensteller
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Im Rahmenprogramm der Wilderer-Ausstellung in Schmie informiert Frank Dähling über den legendären Dachsenfranz
Sie nannten ihn Dachsenfranz, jenen Italiener Franzesko Regali, der ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Kraichgau auftauchte und als Fallensteller kleinen Raubtieren in den Wäldern nachstellte. Dieses Unikum wurde in der Sandbauernstube in Schmie nochmals lebendig – in einem Vortrag im Rahmen der Wilderer-Ausstellung.
Mit einer in der Wilderer-Ausstellung in Schmie nachgebauten Dachsenfranz-Höhle als Kulisse: Ulrich Klotz, Vorsitzender des Bürgervereins, der Eppinger Heimatforscher und Referent Frank Dähling und Stadtarchivar Martin Ehlers (v.li.).Foto: Kollros
Maulbronn-Schmie. Der Dachsenfranz war ja kein ausgesprochener Wilderer, wie der Referent des Abends, Frank Dähling, Besitzer der historischen Raußmühle in Eppingen, überzeugt ist. Der Heimatforscher hatte es sich einst fast zur Lebensaufgabe gemacht, die Hintergründe um den Dachsenfranz aufzuhellen, was ihm zu beachtlichen Teilen gelang. Er stützt sich dabei auf alte Zeitungsartikel und sonstige Druckwerke aus der Zeit der Wende zum 20. Jahrhundert und etwa bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, als sich die Hinweise auf den Verbleib des Italieners verloren, der zu diesem Zeitpunkt etwa 75 Jahre alt gewesen sein dürfte.
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