Freiraum für die Kunst

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Netzwerk-Projekt wird vorgestellt

Pforzheim (pm). Geboren und aufgewachsen im Westen des Irans, einer Region, in der die Berge in den Himmel ragen und Naturerfahrungen die Fantasie beflügeln können, sind die frühen Erinnerungen der Künstlerin Sholeh Mohammadi geprägt von den militärischen Blockaden und Einschränkungen nahe der irakischen Grenze. Die damit verbundenen inneren Konflikte und Lebensfragen waren für sie der Grund, sich der Kunst und ihren Ausdrucksweisen zuzuwenden. Aktuell arbeitet sie als freie Performancekünstlerin, Schriftstellerin und Regisseurin. Zusammen mit der deutschen Künstlerin Lisa Schlenker gründete sie darüber hinaus das Netzwerk- und Performancekultur-Projekt „Insitu Movements“: Abseits der Tendenzen des Kunst- und Technologiemarktes schaffen die Künstlerinnen eine gemeinnützige digitale Netzwerk-Plattform für zeitgenössische Kunst, Kultur und Technologie. Die Einrichtung eines Netzwerk-Servers ermöglicht vollumfänglichen Informationsaustausch, zeitgleiches Arbeiten an Projekten und deren Weiterentwicklung durch alle beteiligten Künstler. Die Technologie wird nach Open-Source-Prinzipien entwickelt und zur Verfügung gestellt. So ist es möglich, weltweit gleichberechtigte Möglichkeiten für Kunst- und Kulturschaffende zu bieten. Ihr Ziel ist es, die zeitgenössische Kunst- und Kulturszene global in Dialog zu bringen, um so interdisziplinäre, multikulturelle Performancekultur, experimentelle Bewegung sowie soziale Partizipation zu ermöglichen.

Beim Creative After Work am 29. Januar um 19 Uhr im Emma-Kreativzentrum Pforzheim erläutern Sholeh Mohammadi und Lisa Schlenker die Idee hinter dem Projekt und geben Einblicke in ihre Arbeit. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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