Freie Wähler sind nicht gleich „Freie Wähler“
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Mühlacker (pm). „Entsetzt“ zeigen sich die Freien Wähler in Mühlacker über die Ankündigung des Pforzheimer Ortsvereinsvorsitzenden und Stadtrats Michael Schwarz, bei der Landtagswahl zu kandidieren. Die Beteiligung von Ortsverbänden und Wählergemeinschaften, sagte der Vorsitzende der Gemeinderatsfraktion und Kreisrat Rolf Leo, widerspreche eindeutig den Richtlinien und Satzungen der Freien Wähler, die traditionell nur in Gemeinden und Landkreisen in Erscheinung träten.
Die Gemeinderatsfraktion habe sich deshalb mit den Landtagswahlen beschäftigt, weil die Partei „Freie Wähler“, die Leo als „Absplitterung der seit vielen Jahrzehnten erfolgreichen kommunalen Vereinigung“ bezeichnete, beabsichtige, in allen Wahlkreisen Landtagskandidaten aufzustellen. Michael Schwarz werfe mit seinen Ambitionen die landesweiten „Grundsätze“ über den Haufen, kritisierte Leo und wies darauf hin, dass auch die Freien Wähler Pforzheim, wie sie auf ihrer Homepage explizit zum Ausdruck brächten, keine Partei, sondern eine „Alternative zur Parteienlandschaft“ sein wollten.
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