Frauen motivieren Frauen für Politik

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Die weibliche Hälfte der Bevölkerung ist in kommunalpolitischen Gremien oft nur schwach vertreten

Die Kommunalwahlen 2014 werfen ihre Schatten voraus. In einer Auftaktveranstaltung am 12. Juni 2013 sollen erste Weichen gestellt werden. Das Ziel: mehr Frauen in Gemeinderat und Kreistag.

Einsatz für mehr Frauen in der Kommunalpolitik (v. li.): Ursula Walter, Elisabeth Vogt, Martina Klöpfer, Landrat Karl Röckinger, Martina Becka, Anneliese Graf, Margit Vetter und Brigitte Römer. Foto: Filitz

Einsatz für mehr Frauen in der Kommunalpolitik (v. li.): Ursula Walter, Elisabeth Vogt, Martina Klöpfer, Landrat Karl Röckinger, Martina Becka, Anneliese Graf, Margit Vetter und Brigitte Römer. Foto: Filitz

Enzkreis/Pforzheim. In einem Pressegespräch, zu dem die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pforzheim, Marina Becka, und des Enzkreises, Martina Klöpfer, eingeladen hatten, stellten fünf Kreis- und Gemeinderätinnen ihren Werdegang als Politikerin vor und zogen insgesamt eine positive Bilanz. Jeglicher Fraktionszwang blieb außen vor. Über alle politische Grenzen hinweg engagieren sich die aktiven Frauen und möchten andere Frauen motivieren, für „ihren“ Gemeinderat oder Kreistag zu kandidieren. Kreisrätin Margit Vetter (SPD), Heimsheim, Kreis- und Gemeinderätin Elisabeth Vogt (Bündnis 90 Die Grünen), Ispringen, Gemeinderätin Ursula Walter (FWV), Öschelbronn, Stadträtin Anneliese Graf (CDU) und Stadträtin Brigitte Römer (FDP), beide Pforzheim, stellten unisono fest: „Mitunter muss man viel geben, aber man bekommt auch viel zurück.“ Das Gefühl, sich über diese Schiene in die Gesellschaft einbringen zu können, mitzuwirken an positiven Änderungen, greifbare Erfolge zu erleben, wenn der Einsatz sich gelohnt hat und Dinge aufgrund der eigenen Initiative zum Besseren gewendet werden konnten, wirke beglückend.

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