Frau Holles Streik und die Folgen
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Die Natur ist ihrer Zeit voraus – Höhere Durchschnittstemperaturen gab es zuletzt 2006/2007
Enzkreis. Gestern vor einem Jahr lag in Mühlacker die Höchsttemperatur bei gerade einmal zwei Grad Celsius – Tendenz fallend. Der März 2014 hat dagegen seit Tagen zweistellige Werte zu bieten – mit Auswirkungen auf die Natur, die ihrer Zeit voraus ist. „Bei vielen Kulturen scheint der Winter derzeit gerade zu Ende zu gehen“, bestätigt Walter Appenzeller vom Enzkreis-Landwirtschaftsamt.
Ja, ist denn schon Ostern? Foto: Becker
Fassbare Daten lägen für die vier Tage früher als üblich blühenden Schneeglöckchen und, Allergiker mögen es schon bemerkt haben, für Hasel vor: Hier sei der Blühbeginn dem Durchschnittswert aus den Jahren 1991 bis 2013 um zwölf Tage voraus. Andere Kulturen stünden in den Startlöchern, doch bremsten die Frostnächte die Vegetation noch spürbar. „Auffällig ist, dass nach dem Winter 2012/2013, der sehr sonnenscheinarm war, der Winter dieses Mal viel mehr Tage mit strahlendem Sonnenschein bietet“, stellt Appenzeller fest, der sich persönlich auf seinen ersten Straßencafébesuch des Jahres ohne Jacke freut. Das Thermometer scheint wenig dagegen zu haben. Milder seien, bezogen auf die Durchschnittstemperaturen, seit 1984 nur die Winter 2006/2007 beziehungsweise 1989/1990 ausgefallen.
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