Frage der Gerechtigkeit
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Zum Leserbrief „Gute Taten sind völlig unangebracht“ vom 17.Oktober:
Verehrter Herr Großhans, auch wenn das Thema für Sie abgeschlossen ist, so bleibt doch eine Frage, wenn Sie schreiben, es sei nicht gerecht, wenn Sozialhilfeempfänger nicht einen Teil ihrer Ersparnisse zur Finanzierung ihres Lebensunterhalts einsetzen müssten. Es gibt Menschen, die ihre Träume jetzt verwirklichen und dafür ihren kompletten Verdienst und mehr ausgeben, und es gibt solche, die fürs Alter oder geplante Anschaffungen sparen und dadurch auf einiges verzichten. Wenn nun aus jeder dieser beiden Gruppen einer Sozialhilfe benötigt, erhält derjenige, der schon alles ausgegeben hat, den vollen Sozialhilfesatz, während der andere, der gespart hat, zuerst seine Ersparnisse, bis auf wenige Euro, zur Finanzierung seines Lebensunterhalts einsetzen muss. Seine mit diesen Ersparnissen verbundenen Träume lösen sich in Luft auf. Ist dies gerecht?
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