Forsthaus wird zum „Haus der Begegnung“

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Wiernsheim. Das ehemalige Wiernsheimer Forsthaus in der Wurmberger Straße, das sich seit einigen Jahren im Eigentum der Gemeinde Wiernsheim befindet, soll nach Aussagen von Bürgermeister Karlheinz Oehler zu einem „Haus der Begegnungen“ werden. Eine seit vielen Jahren angedachte und vom Schultes favorisierte Teilnutzung als Schulhaus für eine Förderklasse der Gustav-Heinemann-Schule Pforzheim kann nicht realisiert werden. Grund: Es fehlen Jugendliche, die berufsschulpflichtig sind und die Förderschule besuchen.

Seit Jahren im Besitz der Gemeinde Wiernsheim: das ehemalige Forsthaus in der Wurmberger Straße in Wiernsheim. Eine schulische Nutzung wird es nicht geben.

Seit Jahren im Besitz der Gemeinde Wiernsheim: das ehemalige Forsthaus in der Wurmberger Straße in Wiernsheim. Eine schulische Nutzung wird es nicht geben.

In einer nichtöffentlichen Sitzung hat sich dieser Tage der Wiernsheimer Gemeinderat mit der künftigen Nutzung des früheren Forsthauses befasst. Wie Bürgermeister Oehler sagt, sollen nach dem Umzug des Gemeindearchivs Räume im Erdgeschoss des früheren landeseigenen Gebäudes für die offene Jugendarbeit zur Verfügung gestellt werden. Weiter kann sich der Rathauschef eine Nutzung für kleine Ausstellungen und Konzerte oder für Familienfeiern vorstellen. Auch eine Nutzung durch Musikschulen oder für Nachhilfeunterricht sei denkbar, macht Karlheinz Oehler deutlich. Eine umfangreiche Sanierung des ehemaligen Forsthauses, das im Zweiten Weltkrieg völlig ausgebrannt ist, könne die Gemeinde mittelfristig aus finanziellen Gründen nicht leisten, heißt es im Rathaus. Allerdings soll die Heizung ausgetauscht werden, wie Oehler ankündigt.

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