Folgen des Orkans sind lange spürbar

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Aufräumarbeiten binden das gesamte Bauhof-Team in Mühlacker

Trümmerteile zusammenkehren, Gebäudeschäden reparieren, Gefahren auf den Straßen und im Wald beseitigen: „Sabine“ beschert den Einsatzkräften auch am Dienstag noch viel Arbeit.

Folgen des Orkans sind lange spürbar

Waldstrecken haben besonders unter dem Sturm gelitten. Fotos: Fotomoment (1), privat (3)

Enzkreis/Mühlacker. „Etwa zehn Prozent unserer geplanten Jahresernte liegen schon am Boden“, fasst Forstamtsleiter Frieder Kurtz seine erste grobe Schätzung der Auswirkungen des Sturms „Sabine“ zusammen: „Es hätte schlimmer kommen können.“ Bis man genaue Daten und Zahlen habe, werde allerdings noch einige Zeit ins Land gehen. So lange warnt Kurtz die Waldbesucher ausdrücklich vor Gefahren vor allem durch hängende Bäume. „Das größte Risiko sind diese sogenannten Hänger“, erklärt der Forstmann. Dabei handelt es sich um Bäume, die zwar ganz oder überwiegend entwurzelt, aber noch nicht umgefallen sind, weil sich ihre Äste in benachbarten Bäumen verfangen haben. „Für den Laien ist das oft gar nicht gleich zu erkennen“, beschreibt Kurtz die Situation. Deshalb sollten sich Wanderer oder Mountainbiker derzeit besonders vorsichtig durch den Wald bewegen – am besten jedoch überhaupt nicht. Wie lange es dauern wird, bis alle potenziellen Gefahren beseitigt sind, kann Kurtz derzeit noch nicht sagen: „Hänger stellen natürlich auch für unsere Waldarbeiter ein hohes Risiko dar. Dafür braucht es viel Fachwissen und möglichst wenig Hektik.“ Zum Glück habe es bislang keine Personenschäden gegeben. Er hoffe, dass dies auch so bleibe.

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