Folgen des Hochwassers aufarbeiten

Archiv

Mühlacker Gemeinderatsfraktion fragt nach den Konsequenzen – Forderung nach Brücken-Neubau

Mühlacker (pm). Das Hochwasser vom 1. Juni sollte Anlass sein, das Ausmaß der Überflutungen aufzuarbeiten, heißt es in einer Mitteilung der Freien Wähler im Mühlacker Gemeinderat. Fraktionschef Rolf Leo erinnerte daran, dass nicht die Enz die Überschwemmungen verursacht habe, sondern die kleinen Bäche wie der Erlenbach, der sich in ein „reißendes Ungetüm“ verwandelt habe, verantwortlich gewesen seien. Die Freien Wähler fragen nach den notwendigen Konsequenzen und fordern, dass bauliche Verbesserungen schnell verwirklicht werden. Hier müsse auch mit Nachbargemeinden über notwendige Maßnahmen gesprochen werden.

Die Enzbrücke am 1. Juni.

Die Enzbrücke am 1. Juni. Foto: Kollros

Die Renaturierung der Enz im Zuge der Gartenschau habe den Härtetest bestanden, gleichzeitig sei aber wieder deutlich geworden, welchen neuralgischen Punkt die Herrenwaagbrücke darstelle. Die Anwohner im Bereich des Marktplatzes und des gesamten Ortskerns hätten mit großer Sorge das schnelle Ansteigen des Pegels am Nachmittag des 1. Juni verfolgt. „Die Erinnerungen an das Hochwasser vom Dezember 1993 sind noch gegenwärtig, als die Enzbrücke gesperrt werden musste und das Wasser sich seinen Weg in den Ortskern suchte“, so Leo. Das Land sollte deshalb aufgefordert werden, die Planungen für den Neubau der Brücke zu forcieren, der wie versprochen nach 2015 erfolgen soll. Damit die Stadt ihre Aufgaben – wie Grunderwerb oder den Abriss von bereits erworbenen Gebäuden – erledigen könne, sei ein verbindlicher Zeitplan von den Landesbehörden einzufordern.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen