Förderverein ist enttäuscht
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Engagierte Freibad-Fans wollen nach Ratsbeschluss Überzeugungsarbeit für rasche Sanierung leisten
Die 100000 Euro im Knittlinger Etatentwurf, die dort für das Freibad reserviert werden sollen, stellten, wie berichtet, einen Kompromiss nach langwieriger Diskussion dar. Den Mitgliedern des Fördervereins erscheint die Summe bei Weitem nicht ausreichend.
Mitglieder des Knittlinger Freibadfördervereins setzen sich auch über das Streichen des Beckens hinaus für die beliebte Freizeiteinrichtung ein. Foto: privat
Knittlingen (pm/cb). „Überrascht und enttäuscht“ habe der Förderverein Freibad Knittlingen (FVFK) die Entscheidung zur Freibadsanierung zur Kenntnis genommen, heißt es in einer Stellungnahme, die der Vorsitzende Ralf Schwarzien am Freitag an unsere Zeitung richtete. Er zeigt sich verwundert darüber, dass, nachdem im November Planungsleistungen für eine mögliche Sanierung beauftragt worden seien, sich nun in der Haushaltsberatung keine Mehrheit mehr dafür gefunden habe, diesen Planungen ausreichend Mittel zur Umsetzung im laufenden Jahr 2014 zur Verfügung zu stellen. Verwundert habe den Förderverein insbesondere die Tatsache, dass seitens der Verwaltung, abgesehen von einer fünfstelligen Planungsrate aus dem Vorjahr, erst gar keine Mittel angesetzt worden seien. „Wer A sagt, muss auch B sagen“, so der Tenor aus dem Förderverein. Das jetzt bereitgestellte Geld reiche nicht aus, um die Baumaßnahme zu starten, die von der Architektin auf rund 1,7 Millionen Euro taxiert worden sei.
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