Flutschäden: Kreis traut dem Land nicht
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Hochwasser vom 1. Juni hat am Straßennetz in der Region einen geschätzten Schaden von 250000 Euro verursacht
Enzkreis. Das Hochwasser vom 1. Juni hat nicht nur in vielen Privat- und Gewerbeanwesen hohe Schäden verursache, innerhalb weniger Stunden waren auch vielerorts teils erhebliche Straßenschäden entstanden. Das Verkehrsamt des Enzkreises beziffert die Hochwasserschäden an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen auf knapp eine Viertelmillion Euro. Allein an Landesstraßen entstanden Schäden von über 200000 Euro. Die Krux dabei: Nach einer Vereinbarung zwischen dem Verkehrsministerium und den Landkreisen sind diese für den Straßenunterhalt zuständig – doch die Zahlungsmoral beim Land ist mehr als schlecht. So wartet der Enzkreis noch aus früheren Einsätzen, etwa der Beseitigung von Frostschäden, auf Erstattungen im fünfstelligen Umfang. Und jetzt muss der Enzkreis mit weiteren 200000 Euro in Vorleistung treten.
Ein Umstand, den FWV-Kreisrat Frank Kreeb in der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses des Kreistags zum Anlass nahm, sich eine Klage gegen das Land vorzubehalten. Größere Schäden sind unter anderem an der Landesstraße westlich von Enzberg zu beseitigen (geschätzte 30000 Euro), zwischen Niefern und Öschelbronn (rund 50000 Euro) sowie an gleich zwei Stellen an der Würmtalstraße (zusammen rund 70000 Euro).
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