Flutopfer hoffen auf Hilfe des Landes

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Betroffene stellen Anträge bei Verwaltungen der Kommunen – Spenden lindern die Not in Illingen und Ötisheim

Gut drei Monate liegt der 1. Juni, an dem Überflutungen viele Menschen im Enzkreis heimsuchten, zurück. Mittlerweile haben manche Opfer des Unwetters finanzielle Unterstützung erfahren. Andere hoffen auf Hilfe des Landes. Die Schäden sind indes längst nicht beseitigt.

Die Folgen der Flut: Nach dem Hochwasser von Anfang Juni – hier eine Szene aus der Hinteren Gasse in Ötisheim – türmt sich der zerstörte Hausrat in den Straßen.Archivfoto: Franz

Die Folgen der Flut: Nach dem Hochwasser von Anfang Juni – hier eine Szene aus der Hinteren Gasse in Ötisheim – türmt sich der zerstörte Hausrat in den Straßen.Archivfoto: Franz

Enzkreis. Zu den Hochwassergeschädigten in Ötisheim, das mitten in Wohnvierteln stark getroffen wurde, gehören Walter und Erna Lehrer. Im Kellergeschoss ihres Hauses in der Hinteren Gasse stand das eingedrungene Wasser bis zu 1,60 Meter hoch. Die Heizung, der Öltank, in dem sich noch rund 4000 Liter befanden, Wärmepumpe, Tiefkühltruhen, Waschmaschinen, Trockner und Schleuder seien der vernichtenden Gewalt des Wassers zum Opfer gefallen, listet Walter Lehrer auf. „Nach dem jetzigen Stand ist ein Sachschaden von rund 60000 Euro entstanden.“ Die Schäden in den Räumen sind noch lange nicht behoben. „Gerade ist der Maler da“, sagte Lehrer in dieser Woche, während er mit dem Mühlacker Tagblatt sprach. Inzwischen habe er Entschädigungen von der Versicherung und der Gemeinde beziehungsweise aus einem Topf von Spenden erhalten. Beträge möchte er nicht nennen. Was er vom Land Baden-Württemberg bekommt – falls er überhaupt Geld aus Stuttgart erhält –, weiß er noch nicht. Einen Antrag habe er jedenfalls gestellt.

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