Flutopfer brauchen starke Nerven
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Dauerregen lässt Bäche anschwellen – Feuerwehren waren am Donnerstag in Bereitschaft – Wunsch nach besserem Hochwasserschutz
Der bange Blick ging zum Himmel. Nachdem bis in den Freitag hinein ergiebiger Dauerregen vorhergesagt war, wurden bei vielen Betroffenen schon schlimme Erinnerungen an die Flutkatastrophen von 1993 und 2013 wach.
Die Situation am Donnerstagnachmittag am Glattbach in Großglattbach, wo – wie andernorts – das Thema Hochwasserschutz in diesen Tagen brandaktuell ist. Im Stadtteil findet am kommenden Donnerstag eine Gewässerschau (Beginn: 15 Uhr an der Brücke St. Markus-Straße) und anschließend eine Informationsveranstaltung zur Gewässeruntersuchung (ab 18 Uhr in der TSV-Halle) statt. Foto: Fotomoment
Mühlacker/Enzkreis. Am Abend bewegten sich die Prognosen für den Enzpegel in Pforzheim, der bis Donnerstagmittag auf unter 1,52 Meter gefallen war, zwischen Höchstwerten von 1,80 und 2,30 Metern, und flussabwärts in Mühlacker, wo der Wasserstand in Pforzheim als Maßstab für den Hochwasser-Alarmplan dient, atmeten die Einsatzkräfte vorsichtig durch. Rund 1700 Sandsäcke waren vorsorglich aus der Lagerhalle am Senderhang abgeholt beziehungsweise neu gefüllt worden und standen im Gerätehaus in Enzberg in Gitterboxen für den Fall der Fälle bereit.
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