Flugkünstler verblüfft Beobachter
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Enzkreis (fl). Überall im Enzkreis und im Heckengäu kann man derzeit wieder ein merkwürdiges Tier beobachten. Ein kleines „Flugobjekt“, das wie ein Kolibri sekundenlang fast bewegungslos vor einer Blüte in der Luft steht, um mit seinem verblüffend langen Saugrüssel Nektar zu saugen. Das Taubenschwänzchen ist aber trotz seiner akrobatischen Flugfähigkeiten kein winziger Vogel – das weniger als ein halbes Gramm wiegende Tier gehört zu den Schmetterlingen und hier zur Gruppe der Nachtfalter. Das Taubenschwänzchen ist also ein tagaktiver Nachtfalter mit den Flugfähigkeiten eines Kolibris.
Taubenschwänzchen in Aktion. Foto: Lechner
Das winzige Insekt kann eine Fluggeschwindigkeit von fast 80 Stundenkilometern erreichen, es kann rückwärts fliegen, und als sogenannter Wanderfalter überquert es auf der Suche nach neuen Nahrungsquellen nicht nur die Alpen, es kann in 14 Tagen mehr als 2000 Kilometer zurücklegen. In diesem Jahr sind die kleinen Flugakrobaten häufig zu beobachten. Oft sieht man sie derzeit in Pforzheim oder in Mühlacker in Gärten oder Grünanlagen vor Blüten stehen. Besonders häufig saugen sie an den lila Blüten des Buddleia-Strauches.
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