Fleißige Blutspender
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Fleißige Blutspender
Wiernsheim (ram). Ob die Trendwende bei den Blutspendeterminen des Roten Kreuzes in Wiernsheim geschafft ist, wird sich zeigen: Beim ersten Termin dieses Jahr erschienen 109 Spendenwillige. Bei den drei Aktionen im vergangenen Jahr waren es lediglich 90 im Schnitt, und insgesamt haben sich im vergangenen Jahr 259 Menschen bei den DRK-Blutspendeterminen eingefunden. „Nehmen Sie sich ein Beispiel an denen, die heute Abend geehrt werden“, rief daher die Vorsitzende des Ortsvereins Wiernsheim-Wurmberg, Sandra Bossert, auf. Insgesamt galt es am Mittwochabend im Rahmen der Wiernsheimer Gemeinderatssitzung elf Blutspender für ihren Einsatz auszuzeichnen, von denen nicht alle an der Sitzung teilnehmen konnten. So erhielt die Ehrennadel in Gold für zehnmaliges Blutspenden Ingrid Kusterer. Heidrun Hauser und Klaus Petrovits werden die Auszeichnungen für eben diese Leistung nachgereicht. Für 25 Teilnahmen an Spendeterminen bekamen die Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz Bernd Bauer, Gisela Paßler und Eberhard Wind. 50-mal waren Karl Rieger und Sabine Winkler bereits Blutspenden. Sie nahmen die Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz entgegen. Eben diese Auszeichnung bekommen Annerose Baral und Angelika Kurz nachgereicht. Heinz Lautenschlager hat eine, wie es hieß, „ganz große Leistung“ vollbracht: Er hat bereits 75 Blutspendetermine beim Deutschen Roten Kreuz wahrgenommen. Vorsitzende Sandra Bossert nutzte die Gelegenheit, um noch weitere Zahlen des Ortsvereins zu präsentieren: Mit einer Bereitschaft von zehn Ehrenamtlichen habe man im vergangenen Jahr 160 „Helfer vor Ort“-Einsätze wahrgenommen. „Im Schnitt hat also zweimal in der Woche der Piepser Alarm geschlagen“, so Bossert. Neben Herz-Kreislauf-Schwächen mussten die Ersthelfer auch chirurgisch und internistisch eingreifen, zusätzlich bei vier Unfällen und zwei Bränden helfen. „Es wäre schön, wenn wir ein paar mehr wären“, so Bossert zur Belastung im Ehrenamt. Einen Fortschritt konnte indes Bürgermeister Karlheinz Oehler verkünden: In absehbarer Zeit soll der Ortsverband in ein eigenes Domizil ziehen können.
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