Fleischindustrie ein „mächtiger Gegner“
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Abgeordnete Katja Mast organisiert Online-Diskussion mit dem Bundesarbeitsminister Hubertus Heil über Konsequenzen aus den massenhaften Corona-Infektionen in der Fleischindustrie. Heil plant gesetzliche Regelung zu Arbeits- und Unterbringungsstandards.
Enzkreis/Berlin. Auf die Serie von lokalen Corona-Ausbrüchen in großen Schlacht- und Zerlegebetrieben, die im April in Birkenfeld bei Müller-Fleisch in Birkenfeld begonnen hat, folgt nun ein politisches Nachspiel. In diesem hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) eine Hauptrolle übernommen und möchte baldmöglichst die Schlachtung und Weiterverarbeitung von Fleisch in Deutschland gesetzlich neu regeln. Aus diesem Grund hat SPD-Parteikollegin Katja Mast, Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis, ihn für eine Online-Diskussionsrunde am Montagabend gewonnen, an der rund 30 Teilnehmer aus Partei- und Gewerkschaftskreisen teilnahmen. Mast sagte mit Blick auf Müller-Fleisch in ihrem Wahlkreis: „.Ich kämpfe nicht gegen ein Unternehmen, sondern gegen ein Geschäftsmodell.“ Es gehe ihr darum, dass Lebensmittel fair produziert werden. Ein Geschäftsführer von Müller-Fleisch habe seine Teilnahme an der Runde kurzfristig abgesagt, die dafür im Beisein eines SWR-Kamerateams über die Bühne ging.
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