Fischtreppe als Vorbote des Grünprojekts

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Mühlacker. Eigentlich scheint das Jahr 2015 noch weit weg, und eigentlich hätte die Fischtreppe am Wasserkraftwerk an der Enz auch ohne Grünprojekt gebaut werden müssen, weil dies der Gesetzgeber im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie so vorschreibt. Doch das Mühlacker Grünprojekt wirft seine Schatten voraus, und deshalb geriet auch der Spatenstich gestern Nachmittag zum wichtigen Termin mit entsprechend großem Bahnhof. Kein Zufall also, dass Gartenbaudirektor Erich Herrmann vom baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz gestern mit von der Partie war. Herrmann begleitet die Grünprojekte für das Land. Auch der Mühlacker Oberbürgermeister Frank Schneider wies in seiner Ansprache auf die große Signalwirkung hin, die der Bau der Fischtreppe für die Stadt hat. „Für uns markiert der kleine Spatenstich den Auftakt zu den Bauarbeiten für die Gartenschau.“ Mit der Renaturierung der Enz, den Maßnahmen für den Hochwasserschutz, dem Abriss und dem Neubau des Jugendhauses sowie der Verlegung des Wertleparkplatzes zählte der Rathauschef weitere wichtige Etappen auf dem Weg zum Grünprojekt auf.

Spatenstich mit hohem Symbolgehalt: Eine Million Euro investieren die Stadtwerke Mühlacker in eine Fischtreppe am Wasserkraftwerk. Das Bauwerk gehört zu einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die das Gesicht der Enz zwischen der Kernstadt Mühlacker und Dürrmenz vor dem Hintergrund des Grünprojekts 2015 nachhaltig verändern werden. Beim Pressebild packen neben dem Stadtwerke-Chef Jürgen Meeh (5.v.re.) und dem Mühlacker Oberbürgermeister Frank Schneider (6.v.re.) zahlreiche Stadträte, Enzkreis-Dezernent Karl-Heinz Zeller (4.v.re), Bürgermeister Winfried Abicht (li.), Vertreter der beteiligten Firmen sowie Gartenbaudirektor Erich Herrmann vom Landesministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (2.v.li.) mit an.

Spatenstich mit hohem Symbolgehalt: Eine Million Euro investieren die Stadtwerke Mühlacker in eine Fischtreppe am Wasserkraftwerk. Das Bauwerk gehört zu einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die das Gesicht der Enz zwischen der Kernstadt Mühlacker und Dürrmenz vor dem Hintergrund des Grünprojekts 2015 nachhaltig verändern werden. Beim Pressebild packen neben dem Stadtwerke-Chef Jürgen Meeh (5.v.re.) und dem Mühlacker Oberbürgermeister Frank Schneider (6.v.re.) zahlreiche Stadträte, Enzkreis-Dezernent Karl-Heinz Zeller (4.v.re), Bürgermeister Winfried Abicht (li.), Vertreter der beteiligten Firmen sowie Gartenbaudirektor Erich Herrmann vom Landesministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (2.v.li.) mit an.

Immer wieder werde die Bevölkerung über die Bauarbeiten informiert, versprach der OB in Sachen kleine Gartenschau Transparenz. Während Schneider den Startschuss für die Fischtreppe ins große Ganze einordnete, erläuterte Jürgen Meeh, Geschäftsführer der Stadtwerke Mühlacker, den Gästen den Sinn und die Funktionsweise der Fischtreppe. Schon bisher gab es am Wasserkraftwerk eine Treppe für Fische. Doch die hat laut Meeh ihre Funktion nie erfüllt. Mit der neuen Fischtreppe soll für viele Wasserlebewesen an der Enz eine neue Ära anbrechen. Am Flusskraftwerk werden ein Fischaufstieg, ein sogenanntes Umgehungsgerinne, und ein Fischabstieg mit der Verbesserung des Fischschutzes am Rechen gebaut. „Dies sind zwei Einbahnstraßen, da ein Zweirichtungsverkehr bei Fischen unbeliebt ist.“ Die Kosten für das gesamte Bauwerk belaufen sich laut Stadtwerke-Chef auf knapp eine Million Euro. Im August des nächsten Jahres soll die Fischtreppe voraussichtlich fertig sein.

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