Firmen und Schüler nutzen ihre Chance
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Enzkreis/Pforzheim. „Vielleicht kommt das Umdenken ja eher als man denkt“, so der Erste Landesbeamte Wolfgang Herz, wobei sich seine Bemerkung auf den immer stärker sich bemerkbar machenden Fachkräftemangel bezieht. Das ist die eine Seite, auf der anderen Seite sind die jungen Menschen, die man gerne zu Fachkräften machen würde. Und zwar ohne geschlechterspezifische Einteilung: Seit Jahren versuchen Stadt und Enzkreis, den Schalter in den Köpfen umzulegen. Unter anderem mit Hilfe des „Girls’ Day“, der seit 2003 die Mädchen von der Friseurschere zum Computer locken soll.
Machen sich für den „Girls’ und Boys’ Day“ stark (v.li.): Miriam Mayer, Kerstin Monasso, Martina Klöpfer, Wolfgang Herz, Michael Fink und Barbara Jeske. Foto: Roth
Auch am Donnerstag, 26. April, werden die Mädchen die Gelegenheit haben, zu sehen, dass ein handwerklicher oder technischer Beruf nicht automatisch schwarze Hände bedeutet und auch keine Muskelkraft erfordert, wie Kerstin Monasso, Wirtschaftsbeauftragte des Enzkreises, beim Pressegespräch betont. Umgekehrt setzt sich nicht nur die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Barbara Jeske, dafür ein, dass die Jungs nicht mehr schräg angeschaut werden, wenn sie Interesse daran haben, Erzieher zu werden.
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