Firma Abele befindet sich im Aufwind
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Seit Übernahme des Traditionsunternehmens durch französische GMD-Gruppe in Mühlacker mehr als acht Millionen Euro investiert
Das Aluminium-Druckguss-Unternehmen Abele schrammte noch vor wenigen Jahren knapp an der Insolvenz vorbei. Mit der Übernahme durch den französischen Konzern GMD geriet das einstige Familienunternehmen wieder in ein ruhiges Fahrwasser.
Für Automobil-Hersteller fertigt der Aluminium-Gießer Abele in Mühlacker Druckguss-Motoren- und Getriebeteile. Darüber informiert (v. li.) Geschäftsführer Jochen Lindner die kommunale Besucherdelegation mit Landrat Karl Röckinger, der Enzkreis-Wirtschaftsbeauftragten Kerstin Monasso sowie Konrad Teufel vom Grundstücksmanagement der Stadt Mühlacker. Foto: Kollros
Mühlacker. Abele sei heute so etwas wie der Türöffner für die Groupe Mécanique Decoupage auf dem deutschen Markt, so Geschäftsführer Jochen Lindner. Gestern gab er Landrat Karl Röckinger im Rahmen eines von dessen regelmäßigen Firmenbesuchen Einblicke in das alteingesessene Mühlacker Unternehmen. Der Manager, vor zwei Jahren in diese Position berufen, blickt heute jedenfalls zuversichtlich in die Zukunft. Weil nämlich der französische Konzern nicht als eine im Wirtschaftsleben sprichwörtliche Heuschrecke angetreten sei, sondern den Standort Mühlacker nach Kräften fördere und nach der Abele-Übernahme 2011 im Folgejahr noch anhaltende Verluste weggesteckt, daraufhin nicht aber Mitarbeiter entlassen, sondern vielmehr die Geschäftsführung ausgetauscht habe. Jochen Lindner (46) bezeichnet sein anfängliches Handeln als „Sanierungsmanagement ohne Entlassungen“. Die Belegschaft, meist langjährige Mitarbeiter, wurde also trotz nochmaliger Durststrecke gehalten und hat letztlich dazu beigetragen, das Unternehmen wieder auf Erfolgskurs zu bringen.
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