Finanzen: „Wir werden umdenken müssen“
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Der Sparstrumpf der Stadt Knittlingen leert sich zusehends
Knittlingen. Der Rechenschaftsbericht für das Haushaltsjahr 2016, dem der Knittlinger Gemeinderat am Dienstag einhellig seine Zustimmung erteilt hat, enthält viele nüchterne Zahlen, aber vor allem eine Erkenntnis: 2018 wird der Sparstrumpf der Kommune leer sein.
Zwar fiel die Zuführung aus dem Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt mit 844854,97 Euro erheblich höher aus als geplant. Doch liege der Wert, wie Kämmerin Nadine Pfaffeneder in ihrem Vortrag erläuterte, unter den Ergebnissen der Vorjahre. Nichtsdestotrotz habe das Plus an dieser Stelle dazu beigetragen, die Entwicklung im Vermögenshaushalt abzufedern. Trotz guter Grundstückserlöse und der Tatsache, dass einige Investitionen etwa im Bereich des Hochwasserschutzes noch nicht hätten realisiert werden können, habe die Rücklage um 118100 Euro mehr als geplant erleichtert werden müssen. Dafür seien in erster Linie eine Erschließungsmaßnahme im „Knittlinger Kreuz“ und eine nicht eingeplante Schuldentilgung verantwortlich. „2018 wird die Rücklage aufgebraucht sein“, blickte die Kämmerin voraus. Weitere Investitionen müssten auf andere Art – sprich: auf Kreditbasis – finanziert werden, was auch nur in begrenztem Rahmen möglich sei.
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