Filmvorführung hatte ein gewisses Flair
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Frühere Medienzentrums-Mitarbeiterin Fatima Fichtel-Oelschläger blickt mit Wehmut auf Zeit der 16-mm-Filme zurück
„Das Filmerlebnis war immer etwas Besonderes: vom Aufbau des schweren Geräts über die Spannung beim Einlegen des Films bis zum Rattern des Filmapparates.“ Mit ein wenig Wehmut blickt Fatima Fichtler-Oelschläger auf die Zeit der großen Filmspulen und auf fast ein Vierteljahrhundert beim Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis zurück.
Wechsel im Medienzentrum: Fatima Fichtler-Oelschläger (li.) mit 16-mm-Filmen und ihre Nachfolgerin Marisa Martin mit druckfrischen Kamishibai-Bildkartensets. Foto: privat
Enzkreis (pm). Zum Jahresende 2016 ist die Kieselbronnerin in den Ruhestand gegangen. Fichtler-Oelschläger war 1992 eingestellt worden, um die Berge von 16-mm-Filmen zu spulen, die damals über die Theke des Medienzentrums gingen. Das Spulen brachte den Film nicht nur zurück zum Anfang, sondern reinigte das Zelluloid-Material auch gleichzeitig vom Staub. Vier bis fünf Stunden pro Tag saß die Fachfrau damals an der Spulmaschine. „Nicht selten flogen einem die Fetzen um die Ohren, wenn ein beschädigter Film durch die Spannung zerrissen wurde“, erinnert sie sich.
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