Feuerwehr wünscht sich Verstärkung

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Ziel: Integration von Menschen mit ausländischen Wurzeln

Pforzheim (pm). Der Maschinist ist Türke, der Angriffstrupp besteht aus einem Iraker und einer Italienerin. Sieht so die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr in Pforzheim aus? Mit dem Thema „Integration von Menschen mit Migrationshintergrund“ hat sich ein Seminar für Führungskräfte der Feuerwehr im Gerätehaus in Eutingen beschäftigt. Anita Gondek, die Integrationsbeauftragte der Stadt Pforzheim, hielt es für wünschenswert, Menschen aus anderen Nationen in die Pforzheimer Hilfsorganisationen aufzunehmen. Das nütze beiden Seiten: Organisationen wie die Feuerwehren bräuchten neue Mitglieder, um ihre Personalstärke zu halten, ausländische Mitbürger könnten von der Ausbildung in den Hilfsorganisationen profitieren und bekämen so auch wichtige persönliche Kontakte.

„Viele Menschen mit Migrationshintergrund wissen nicht, wie eine Freiwillige Feuerwehr in Deutschland funktioniert. Sie kennen nur die Organisation in ihrer Heimat, und die hat oftmals einen autoritär-militärischen Hintergrund. Ein ehrenamtliches Engagement in diesem Bereich ist dort völlig unbekannt“, erläuterte Anita Gondek. Deshalb sei es notwendig, persönliche Kontakte zu Menschen mit Migrationshintergrund zu knüpfen.

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