Feuerwehr probt Einsatz mit gefährlichem Gut
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Hocketse in Wiernsheim ist mit Einsatzübung verbunden
Wiernsheim (pm). Blaue Kanister, orangefarbene Gefahrgutzeichen und eine lila Flüssigkeit, die neben den jungen Mann tropft, der am Boden liegt: Das Szenario wirkt auf Anhieb ein bisschen unübersichtlich. Die Wiernsheimer Feuerwehrabteilung hat ihre sehr gut besuchte Hocketse am Samstag mit einer Einsatzübung eröffnet, bei der das Thema Gefahrgut im Mittelpunkt stand.
Einsatzübung mit „gefährlichen Stoffen“: Vor den Augen vieler Zuschauer wird von den Helfern ein „Opfer“ aus Reihen der Jugendfeuerwehr aus dem Gefahrenbereich gezogen. Foto: privat
Mehr als 100 Zuschauer verfolgten, wie die Feuerwehr vorgeht, wenn sie zu einem unklaren Gefahrguteinsatz alarmiert wird. Nachdem das Löschfahrzeug vorgefahren war, streckte zunächst der Gruppenführer seine Nase in den Wind und schickte dann einen Trupp unter Atemschutz vor. Schnell war der Angehörige der Jugendfeuerwehr gerettet, der im Gefahrenbereich lag. Derweil drängten weitere Kräfte die Zuschauer zurück, um einen Sperrbereich anzudeuten. Wieder andere rüsteten sich mit Vollschutzanzügen aus, um die restlichen Arbeiten direkt an den leckgeschlagenen Kanistern zu übernehmen. Dazu gehörte vor allem, einen Keil ins Loch zu drücken, das damit weitgehend abgedichtet wurde. Das DRK kümmerte sich um den Verletzten und seinen Begleiter. Davor wurde ihnen erst einmal die verschmutzte Überbekleidung ausgezogen, die auch in der Realität das meiste Gift abbekommen hätte. Mit dieser Übung gab die Feuerwehr einen Einblick in den Tätigkeitsbereich, der sich im Frühjahr wie ein roter Faden durch die Übungen gezogen hatte.
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