Feuer in Kürnbach: zündelnde Kinder verantwortlich?
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Ermittlungen wegen möglicher Brandstiftung dauern noch an
Kürnbach (pol). „Möglicherweise haben zündelnde Kinder am Dienstagnachmittag den Kellerbrand in einem Sechsfamilienhaus in Kürnbach ausgelöst“, teilt Ralf Minet, Sprecher des Präsidiums in Karlsruhe am Tag danach mit. „Dafür sprechen mehrere Indizien, auf die Brandermittler des Kriminalkommissariats Bruchsal bei ihren Nachforschungen gestoßen sind.“ Zur Klärung einer mutmaßlichen Brandstiftung dauerten die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Bruchsal allerdings noch immer an. Klar sei, dass das Feuer in einem Abstellraum im Keller ausgebrochen sei, in dem Sperrmüll und auch stapelweise Zeitungen gelagert worden seien, schildert der Sprecher die ersten Ermittlungsergebnisse. Ein technischer Defekt sei wegen der dafür fehlenden Voraussetzungen auszuschließen.
Der Alarm des Brands an der Adlerstraße ging bei der Feuerwehr am Dienstag, gegen 16.30 Uhr, ein. Die Einsatzkräfte mussten über die Drehleiter acht Personen aus dem verrauchten Gebäude holen. Die übrigen Bewohner hatten das Haus selbstständig verlassen können. Zwölf Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Wie Minet am Mittwoch erklärte, seien sie noch am Abend beziehungsweise in der Nacht wieder entlassen worden. Inzwischen seien die Räume in den Obergeschossen des betroffenen Wohnhauses wieder beziehbar. Bis es in den unteren Wohnungen so weit sei, müssten noch Belüftungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die angenommene Schadenshöhe von 50000 Euro bleibe unverändert.
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