Fest stößt auf großes Interesse
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Die türkisch-islamische Gemeinde Maulbronn gewährt Einblicke in die Mimar Sinan Moschee
„Wir haben keine Berührungsängste“: Um Vorurteile abzubauen, die oft auf Unkenntnis basieren, und um Gemeinsamkeiten mit dem Christentum aufzuzeigen, lädt die türkisch-islamische Gemeinde seit Jahren zu einem Kermes-Fest ein, verbunden mit Führungen durch die Mimar Sinan Moschee.
Yilmaz Cebeci führt durch die Moschee, erläutert Schriftzeichen an Wänden und Decke und beschreibt den Ablauf von Ritualen. Foto: Appich
Maulbronn. In den zurückliegenden vier Tagen verwandelte sich der Vorplatz der Moschee in einen kleinen Basar, über dem der verführerische Duft orientalischer Köstlichkeiten lag. „Die türkische Küche gehört zu den Gesündesten auf der Welt“, sagte Peter Laible, ehemaliger Ordnungsamtsleiter in Mühlacker, und schloss sich am Samstag einer Führung durch die Moschee an – wie auch die Seelsorger vom Kinderzentrum und von Schmie und Zaisersweiher, Sabine Leibbrandt und Lukas Lorbeer. Während sich vor der Moschee die jungen Besucher auf einer Hüpfburg austobten und die Größeren den türkischen Tee und Kaffee sowie die orientalischen Süßspeisen und Grillspezialitäten genossen, folgte am späten Nachmittag eine gut 20 Köpfe zählende Gruppe dem Pressesprecher und Moscheeführer Yilmaz Cebeci in das islamische Gemeindezentrum. Drei Gebete sind für einen Muslim tägliche Pflicht, und wie Cebeci ausführte, „beten 99 Prozent der Gläubigen freiwillig zwei weitere Male“. Wie einer seiner jungen Helfer aufzeigte, kann man sich außerhalb der Moschee heutzutage beim Gebet gen Mekka moderner Hilfsmittel bedienen. Er bestimmte die Himmelsrichtung per App auf seinem Smartphone.
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