Faustschule: Einbruch aufgeklärt
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Knittlingen/Maulbronn. Die Ermittlungen des Maulbronner Polizeipostens zum Einbruch in die Knittlinger Faustschule sind abgeschlossen. Die Beamten arbeiten zurzeit an der Strafanzeige, die an die Staatsanwaltschaft Pforzheim geht. Das teilt Polizeisprecher Frank Otruba mit. Inzwischen stehe fest, dass sich sieben Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren für den Einbruch, den Diebstahl und die Sachbeschädigung in der Schule verantworten müssen. „Wahrscheinlich kommt es zu einer Gerichtsverhandlung“, so Otruba. Von den verdächtigen Jugendlichen stammen fünf aus Knittlingen und einer aus Maulbronn. Ein weiterer Jugendlicher ist zurzeit aus Frankreich bei einem der Jungen aus der Gruppe zu Besuch. Bei dem Einbruch hatten die Täter am 25. Dezember drei Computer, einen Laptop sowie einen Beamer gestohlen. Außerdem richteten sie einen hohen Sachschaden von mehr als 10000 Euro an. Bisher hat die Polizei nur einen Rechner sicherstellen können. „Der war erst bei einem der Jugendlichen aufgestellt und ist später in den Bach hinter der Schule geworfen worden.“
Die Täter behaupteten, dass sie das übrige Diebesgut auf dem Friedhof gegenüber der Schule gebunkert hätten, so Otruba. „Als sie es holen wollten, sei es weg gewesen.“ Entscheidend für die Aufklärung des Falles: Eltern hatten bei ihrem Sohn verdächtige PC-Teile bemerkt und sich daraufhin bei der Polizei gemeldet. Bei den Befragungen hätten sich die Jugendlichen zudem in Widersprüche verstrickt, erklärt Otruba. Den Eltern der Täter dürfte vor allem der hohe Sachschaden Bauschmerzen bereiten. Für diesen müssten die Verantwortlichen aufkommen. Einer aus der Gruppe (15) sei schon früher wegen Diebstahls und Sachbeschädigung aufgefallen.
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