Faust-Zitate mit Augenzwinkern
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Der Knittlinger Gerd Schweizer stellt in Oberderdingen aus
Oberderdingen. „Ob ich das hinbekomme, weiß ich nicht“, sagt Gerd Schweizer mit Blick auf sein Lieblingsmotiv mit dem „verführerischen Blick“. Aber verschmitzt lachen, das kann er auf jeden Fall passend zu seinem Kunstwerk. Und genau das macht auch seine Kunst aus, mit der er seit Sonntag im Aschingerhaus in Goethes Faust, Teil eins, entführt. Denn das tut Gerd Schweizer weniger mit mephistophelisch-teuflischen Hintergedanken, sondern vielmehr mit Augenzwinkern.
Gerd Schweizer vor seinem Lieblingsbild mit dem „verführerischen Blick“.Foto: Roth
Seine in Oberderdingen ausgestellten 54 Interpretation des zwischen 1772 und 1775 entstandenen Goethe-Werks darf man sogar anfassen. Den „Schallerzeuger“ etwa. Das Kanonenrohr, aus dem oben, den Rauch symbolisierend, Gräser sprießen, hat am unteren Ende eine durch Drücken zu betätigende Hupe. „Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch. Umnebelnd Himmelsglut“, greift der Künstler daneben ein Zitat aus dem Faust-Text heraus. „Man darf auch lachen“, fordert Gerd Schweizer die Betrachter auf und fügt hinzu: „Ich bin kein Wissenschaftler. Ich interessiere mich einfach für das Werk Faust und finde die Interpretationen darüber interessant. Und davon gibt es genügend.“
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