Faust-Schule berät über junge Einbrecher

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Knittlingen. Wie berichtet, waren an den Weihnachtsfeiertagen fünf Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren, dazu ein ehemaliger Schüler und ein junger Gast aus Frankreich, gleich zweimal in die Schule eingedrungen, hatten unter anderem drei Computer, einen Laptop und einen Beamer gestohlen und einen Sachschaden von über 10000 Euro angerichtet. Auf die Spur der jungen Täter kam die Polizei nach einem Hinweis von Eltern eines der Beteiligten.

Böse Überraschung nach Weihnachten: Mit brachialer Gewalt haben Einbrecher die Türen zum Rektorat der Faustschule aufgestemmt.

Böse Überraschung nach Weihnachten: Mit brachialer Gewalt haben Einbrecher die Türen zum Rektorat der Faustschule aufgestemmt.

Das strafrechtliche Verfahren liegt nach dem Abschluss der polizeilichen Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft, gleichzeitig muss sich die Schule intern mit den möglichen Konsequenzen für die Täter beschäftigen, die den Einbruch gestanden haben. Nachdem die Klassenkonferenz, in der die Klassen- und Fachlehrer der Schüler vertreten sind, bereits ihre Empfehlungen ausgesprochen hat, ist für den kommenden Mittwoch eine Sondersitzung der Schulkonferenz einberufen, an der auch die Eltern der Täter teilnehmen können. Das letzte Wort, was den Umgang mit den Schülern betrifft, hat dann die Schulleitung. „Der Aufwand, der mit dem Fall verbunden ist, ist enorm“, beklagt Schulleiterin Heidi Bopp und meint nicht nur das Schlachtfeld, das die sieben Täter in ihrer Zerstörungswut hinterlassen haben, sondern auch das interne Verfahren. Die Gespräche mit den Schülern und ihren Eltern hätten kein klares Motiv für den Einbruch und die Zerstörungen zutage gefördert, macht Bopp auf Nachfrage deutlich.

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