Farbtupfer zum Start in die Frühlingszeit

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Aurorafalter bevölkern wieder die Wiesen und Gärten

Enzkreis. Vielleicht ist es der hellrote Fleck auf weißem Grund, der dem Aurorafalter seinen Namen gab. Mit viel Fantasie erinnert er nämlich an die Morgenröte, und die griechische Göttin der Morgenröte heißt ja bekanntlich Aurora.

Farbtupfer zum Start in die Frühlingszeit

Schöner Anblick: Der Aurorafalter ist auch im Raum Mühlacker weit verbreitet. Foto: Lechner

Allerdings sind die kleinen Falter mit dem orangeroten Fleck auf der Oberseite der Flügel, die derzeit überall in und rund um Mühlacker unterwegs sind, nur die Männchen des Aurorafalters. Die Flügeloberseiten der Weibchen sind unauffällig weiß. Die Unterseiten, die man aber meist nur sieht, wenn die Schmetterlinge sitzen, zeigen bei beiden Geschlechtern ein schönes graugrünes Fleckenmuster. Unter den Schmetterlingen gehören die kleinen Falter zu den ersten, die nach dem Winter das menschliche Auge erfreuen. Bereits an warmen März-Tagen kann man Aurorafalter gelegentlich beobachten, und spätestens im April, wenn das Wiesenschaumkraut blüht, ist er regelmäßig unterwegs. Die blasslila Blüten dieser frühen Wiesenblume haben es dem Aurorafalter nämlich besonders angetan. Wo sie in größerer Zahl blühen, ist der kleine Falter, der in ganz Europa und sogar fast bis zum Polarkreis daheim ist, meist nicht weit. Das Wiesenschaumkraut ist neben der Knoblauchrauke die wichtigste Futterpflanze der Aurorafalter-Raupen.

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