Familienherberge fährt auf Sicht

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In der Coronakrise können maximal vier schwerstkranke Kinder und ihre Familien aufgenommen werden. Kosten laufen bei reduzierter Auslastung angesichts der Eins-zu-eins-Betreuung komplett weiter. Spagat zwischen Betriebswirtschaft und menschlichem Auftrag.

Familienherberge fährt auf Sicht

Christine und Willi Kraut (v.li.) unterstützen seit Jahren die Familienherberge Lebensweg. Deren Initiatorin, Karin Eckstein, und Sonja Mede aus dem Team der Einrichtung freuen sich über das Engagement der Ehrenamtlichen und Spender. Foto: Goertz

Illingen-Schützingen. „Unser gesamtes Team fährt auf Sicht“, sagt Karin Eckstein, Initiatorin und Geschäftsführerin der Familienherberge Lebensweg gGmbH. „Auf Sicht fahren“ heißt für sie: Der Zeithorizont für Planungen, wann welche Familien mit schwerstkranken Kindern die Einrichtung in Schützingen besuchen können, um dort eine Auszeit von ihrem sowieso schon schweren Alltag genießen zu können, beträgt maximal vier Wochen. Klar ist dabei: Die Auslastung der Familienherberge beträgt in der Coronakrise gerade mal 30 bis 40 Prozent. „Wir können maximal vier Kinder aufnehmen, die Eins-zu-eins betreut werden müssen“, erklärt Eckstein. „Dafür brauchen wir fast unser gesamtes Personal.“

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