Familien lernen das Leben der Mönche kennen
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Klosterverwaltung bietet eine kindgerechte Führung an und zeigt die Kunst des mittelalterlichen Buchbindens
Maulbronn. Ein Programm für die ganze Familie hat die Klosterverwaltung in Maulbronn mit der Möglichkeit, sich im Buchbinden nach Tradition der Zisterziensermönche zu erproben, angeboten.
Abschluss der Führung: Die Teilnehmer basteln ein „mittelalterliches“ Büchlein. Foto: Weinert
Zu Beginn ging es für die knapp 20 Teilnehmer auf einen Entdeckungsrundgang durch das Unesco-Weltkulturerbe. „Früher konnte man nicht einfach durch das große Tor am Eingang gehen“, erklärte im Hof die Referentin Barbara Gittinger. Betreten durften die Klosteranlage im Mittelalter nur ausgewählte Menschen, und wer das war, demonstrierte Gittinger mit Hilfe von zwei Bildern, wobei sie die Kinder raten ließ, wer darauf zu sehen war. „Mönche!“, kam prompt die Antwort der jungen Zuhörer – und richtig: Als das Maulbronner Zisterzienserkloster noch aktiv war, lebten hier zwei Arten von Mönchen, die Priester und die Laienmönche. Priestermönch werden konnte nur, wer lesen und schreiben konnte, und das sei in der damaligen Zeit nicht selbstverständlich gewesen, berichtete die Referentin. Die Laienmönche waren für die körperliche Arbeit zuständig.
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