„Falsche Fakten, schlechte Reime“

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Kreisbauerntag in Enzberg: Redner fordern eine sachliche Debatte und eine solide wirtschaftliche Basis für die Betriebe

Wirtschaftliche Zwänge einerseits, der Umwelt- und Tierschutz andererseits: Beim Kreisbauerntag in Enzberg haben sich rund 150 Teilnehmer, darunter zahlreiche Bauern aus der Region, mit der Frage beschäftigt, wie die Landwirtschaft mit dem vermeintlichen oder tatsächlichen Zwiespalt umgehen soll.

„Falsche Fakten, schlechte Reime“

Unsichere Zeiten für die bäuerlichen Familienbetriebe: Beim traditionellen Treffen in der Turn- und Festhalle Enzberg betonen die Redner die Bedeutung der regionalen Landwirtschaft.

Mühlacker-Enzberg. Mit seiner umstrittenen Kampagne hat das Bundesumweltministerium, das seine elf „neuen Bauernregeln“ inzwischen zurückgezogen hat, ein Ziel erreicht: Die Debatte um die Vereinbarkeit der modernen Landwirtschaft auf der einen und dem Umweltschutz und Tierwohl auf der anderen Seite hat neue Nahrung bekommen. Gleichzeitig zeigen die unterschiedlichen Reaktionen auf die gereimten Thesen, wie angespannt die Stimmungslage des Berufsstands ist. Während sich der Sprecher des Kreisbauernverbandes, Ulrich Hauser, vorerst unversöhnlich gab, signalisierte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken, Dialogbereitschaft.

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