Fairness ist gefragt

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Zum Leserbrief „Fall Hoeneß wird ausgeschlachtet“ vom 3. Mai:

Die fortwährende Geißelung seiner Steuertricks und der damit einhergehende Verlust seiner Reputation haben Uli Hoeneß wohl härter getroffen, als von ihm schlimmstenfalls befürchtet. Um den Diffamierungen entgegenzuwirken, hat Hoeneß in den vergangenen Tagen wiederholt sein Verschulden in steuerrechtlicher Hinsicht eingeräumt und reumütig betont, dass er einen kapitalen Fehler begangen hat. Die Begleichung seiner Steuerschulden, angeblich drei Millionen, kann in diesem Zusammenhang getrost als Schuldeingeständnis aufgefasst werden. Dieter Großhans gibt sich davon unbeeindruckt und erhebt trotz Selbstanzeige den absurden Einwand, dass im Fall Hoeneß „bis heute die Unschuldsvermutung zu gelten habe“. Infolge des unzweifelhaften Schuldeingeständnisses, in Verbindung mit der geleisteten Steuernachzahlung, ist die Unschuldsvermutung jedoch nicht mehr relevant.

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