Faire Schläge unter Partnern
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Ötisheim (pm/eig). Bereits im vergangenen Jahr hatten die russischen Boxer zu einem Besuch in Ötisheim geweilt, nun folgten umgekehrt die Ötisheimer der Einladung, dort zu boxen. Der Flug führte sie nach einer Zwischenlandung in Moskau noch einmal 2000 Kilometer weiter gen Osten in den Ural nach Tscheljabinsk, eine Stadt mit etwas mehr als einer Million Einwohner.
Melvin Beck vom Boxring Ötisheim (rotes Trikot) setzt sich mit Danil Nesametdinow auseinander. Foto: privat
An drei Tagen nacheinander stieg Melvin Beck dort in den Ring. Am Auftakttag war in der Früh zunächst das Wiegen der Teilnehmer angesagt, danach wurden die Kampfpaarungen für den Nachmittag ausgelost. Melvin traf auf Danil Nesametdinow aus Tscheljabinsk (Jahrgang 1998, acht Kämpfe, fünf Siege). Der Russe präsentierte sich viel beweglicher und physisch etwas stärker. Dennoch gelang es Melvin Beck, seinen Kontrahenten auf Distanz zu halten und so nicht in den Schlagabtausch zu geraten. „Frühes Angreifen hat den Gegner oft aus seinem Konzept gebracht. Mit den einzelnen Aktionen konnte Melvin saubere Treffer landen“, schilderten die Ötisheimer Trainer. In der letzten Runde schraubte Nesametdinow das Tempo hoch und übernahm des Öfteren die Initiative. „Nach drei Runden sah der Kampf sehr ausgeglichen aus, beide Kämpfer hätten auch den Sieg verdient gehabt“, fanden die Ötisheimer. Die Jury aber wertete zu Gunsten Becks.
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