Fahnenschwinger zeigen ihre Künste
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Gäste aus Belgien, der Schweiz und Italien bei einem internationalen Treffen in Bretten
Bretten. Niemals darf man das, was elf Gruppen beim ersten Internationalen Fahnenschwingertreffen in Bretten gezeigt haben, mit Wedeln abtun. Das greift eindeutig zu kurz. Und es sieht auch nur so einfach aus. „Die Fahnen selbst sind zwar nicht schwer“, erläutert der Vorsitzende der Kraichgau Fahnenschwinger Bretten, Stefan Cantatori. „Die wiegen maximal 600 Gramm. Aber auf die Technik kommt es an.“ Und die ist vor allem bei der „Referenz“ nicht ohne: Wie bei einer Fledermaus werden von flinker Hand der Fahne die „Flügel“ angelegt und dann fliegt sie mal schnell ein paar Meter durch die Luft. Um dann entweder vom selben Fahnenschwinger wieder aufgefangen zu werden oder beim Kollegen zu landen. Es gibt sogar Gruppen, die gleich vier der bunten Grüße durch die Luft sausen lassen.
Die Fahnenschwinger der Niederburg Konstanz beim Treffen in Bretten. Foto: Roth
Die Fahnenschwinger beherrschen ihre Kunst sogar im Gehen: Zusammen mit den Fanfarenbläsern und den Trommlern – die Jubiläumsfahne mit den Kraichgau Fahnenschwingern vorneweg – ziehen die elf Gruppen aus Deutschland, der Schweiz, Belgien und Italien durch die Fußgängerzone, um sich dann vor dem Marktplatz in die Warteschleife zu begeben. Stefan Cantatori stellt jede Gruppe einzeln vor. Die Fahnenschwinger stecken überwiegend in historischen Gewändern, was die Sache optisch noch reizvoller macht. Aber man geht auch mit der Zeit, wie „Dark Explosion“ aus Eschweiler in Nordrhein-Westfalen zeigen: In Jeans und T-Shirt und mit zwei Fahnen in der Hand bieten sie erstaunliche Akrobatik zu moderner Musik.
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