Fahnen sollen hoch hinaus

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Baden-Württembergischen Landesmeisterschaften im Fahnenhochwerfen werden in Diefenbach ausgetragen – Weltrekord eingestellt

Am Donnerstag ging es in Diefenbach hoch her: Rund 50 Starter – darunter Teilnehmer aus Rastatt, Bietigheim, Bretten bis nach Konstanz – kämpften bei den baden-württembergischen Landesmeisterschaften im Fahnenhochwerfen mit vollem Körpereinsatz um den Titel in der exotischen und technisch anspruchsvollen Sportart.

Die richtige Technik ist beim Fahnenhochwerfen entscheidend: Das fängt beim Schleudern an und hört beim Auffangen auf.

Die richtige Technik ist beim Fahnenhochwerfen entscheidend: Das fängt beim Schleudern an und hört beim Auffangen auf.

Sternenfels-Diefenbach. Um 10 Uhr geht es in dem Wettkampfbüro unter dem Pavillon auf dem Sportgelände hinter der Gießbachhalle noch geruhsam zu. Jede Fahne wird gewogen und gemessen. „Die Fahne darf maximal ein Kilo wiegen, Länge und Breite müssen addiert 2,20 Meter ergeben, der Stab muss mindestens 1,40 Meter lang sein“, erklärt Gerhard Schlaich, Präsident des Landesverbandes der Fahnenschwinger Baden-Württemberg, welche Sportgeräte zum Wettkampf zugelassen sind. „Schwerere Fahnen fliegen besser, sind aber auch gefährlicher“, erläutert er, dass die Vorgaben vor allen Dingen der Sicherheit gelten. Die Kontrolleure sind bis auf den Millimeter und das Gramm genau. Eine Wettkampf-Fahne des Fanfarenzug Sternenfels mit dem Aufdruck des Vereinswappens wog exakt 1004 Gramm. „Die wurde nicht zugelassen“, berichtet Zugführerin Birgit Sawitzki.

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