Fachkräftemangel rückt immer näher

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Jahresversammlung der Zimmerer-Innung – Betriebe sollen mehr ausbilden – Austauschprogramm mit Jekaterinburg

Pforzheim/Enzkreis (pm). Wichtige Informationen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Hauptversammlung der Zimmerer-Innung Pforzheim-Enzkreis. Frank Goutier, technischer Oberlehrer an der Alfons-Kern-Schule, berichtete über ein von der Eberhard-Schöck-Stiftung finanziertes Austauschprogramm für Auszubildende im Baugewerbe. Nachdem Anfang des Jahres russische Auszubildende aus Jekaterinburg für zwei Wochen in Pforzheim verweilten, statteten Anfang März die Auszubildenden des Zimmererhandwerks ihren russischen Kollegen einen Gegenbesuch ab. Zwei Wochen lebten und arbeiteten die Azubis, angeleitet von ihrem Lehrer Goutier, bei Außentemperaturen von teilweise unter minus 30 Grad und erstellten an der dortigen Berufsschule einen Holzpavillon nach Zimmermannsart. „Wir haben dabei nicht nur Land und Leute in Russland kennengelernt, sondern auch Freundschaften geschlossen“, so Goutier.

Hauptreferent Daniel Deutzer von der Sozialkasse der Bauwirtschaft (li.) und die geehrten Innungsmitglieder mit Innungsobermeister Waldemar Lampert. Foto: privat

Hauptreferent Daniel Deutzer von der Sozialkasse der Bauwirtschaft (li.) und die geehrten Innungsmitglieder mit Innungsobermeister Waldemar Lampert. Foto: privat

Goutier machte aber auch darauf aufmerksam, dass die Lehrlingszahlen im Bereich des Berufsfachschuljahres weiterhin rückläufig seien. Er appellierte daher eindringlich an alle anwesenden Mitgliedsbetriebe, künftig wieder verstärkt auszubilden, ansonsten drohe schon bald auch im Zimmererhandwerk ein Fachkräftemangel.

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