Fachkräfte als Vorbilder
Archiv
Europäische Impfwoche:Gefahren im Gesundheitswesen
Enzkreis (pm). Im Rahmen der Europäischen Impfwoche weist das Enzkreis-Gesundheitsamt in einer kleinen Serie auf die Bedeutung der Vorsorgemaßnahme hin. Im letzten Beitrag geht es um Impfungen für Fachkräfte im Gesundheitswesen.
„Fachkräfte im Gesundheitswesen schützen nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Patienten, wenn sie sich gegen Krankheiten impfen lassen, die dadurch verhindert werden“, sagt Angelika Edwards, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes. Gerade medizinisches Personal habe ein besonderes Risiko, sich ansteckende Krankheiten zuzuziehen und dann an Patienten weiterzugeben. „Viele Fachkräfte sind nicht immun gegen Masern und wissen es gar nicht“, nennt Edwards ein Beispiel. Schon bei einem kurzen Kontakt zu einem Infizierten könne das Masernvirus übertragen werden. Die Kontaktperson fühlt sich während der Inkubationszeit noch bis zu zehn Tage wohl und arbeitsfähig, bevor erste Symptome auftreten. „In dieser Zeit steckt sie alle Patienten und Kollegen ohne Masernimmunität an“, warnt die Ärztin und rät allen nach 1970 Geborenen, ihren Masern-Impfschutz zu überprüfen und verpasste Impfungen nachzuholen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen