Facettenreiche Schmuckkunst

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Pforzheimer Museum zeigt Werke von Iris Bodemer und Ute Eitzenhöfer

Pforzheim (pm). Mit Iris Bodemer (geboren 1970) und Ute Eitzenhöfer (Jahrgang 1969) zeigt das Schmuckmuseum Pforzheim Arbeiten zweier zeitgenössischer Schmuckkünstlerinnen, die eine neue bildnerische Formensprache in den Schmuck eingeführt haben und die Schmuck als freies künstlerisches Ausdrucksmittel verstehen. Die Ausstellung wird am Freitag, 8. November, um 19 Uhr eröffnet und ist vom Samstag, 9. November, bis zum 26. Januar 2014 zu sehen.

Beiden Künstlerinnen ist ein ausgesprochen „demokratischer“ Umgang mit Material zu eigen, der jenseits der Dichotomie wertvoll/wertlos stattfindet; beide sind sehr experimentierfreudig und arbeiten vielschichtig und facettenreich. Es geht ihnen um Werte und Bedeutung hinter den Dingen. Durch die Arbeiten von Iris Bodemer zieht sich ein zeichnerischer Aspekt, sie setzt Schmuck und Zeichnung gleich. In jüngster Zeit steht die Materialität der Objekte mehr im Vordergrund und gewinnt an Üppigkeit. Ute Eitzenhöfer bringt mit ihren Arbeiten auch Gesellschaftskritik zum Ausdruck. So verwendet sie Edelsteine und Verpackungsabfall als gleichberechtigte Materialien für Broschen und richtet so den Fokus auf die Thematik der Vergänglichkeit. In den neueren Arbeiten tritt mehr der zeitgenössische Umgang mit Edelstein, auch als Sinnbild für Natur, in den Vordergrund.

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