Facebook-Hetzer sitzt vier Monate in U-Haft
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„Flüchtlinge in den Ofen“: Brauner Kommentar ist für Anklägerin Volksverhetzung und für Verteidiger nur ein „Lohkäs“
Pforzheim. Der Prozess wegen Volksverhetzung begann verspätet, dafür war er aber auch schneller beendet als angenommen. Erst wurde der Angeklagte in Handschellen etwas verspätet angeliefert, dann fehlte auch noch sein Verteidiger. Er erschien schließlich 15 Minuten später in Motorradkluft und erklärte, die Polizei habe ihn wegen zu schnellen Fahrens – er wollte pünktlich im Gericht sein –, angehalten und in ein zehnminütiges „Beratungsgespräch“ verwickelt. Anschließend benötigte der Anwalt noch zwei Minuten, um ein weißes Hemd, Schlips und Robe anzuziehen, dann ging es zur Sache.
Am 27.September vergangenen Jahres war bei Facebook in der Rubrik „Wir für Berlin, wir für Deutschland“ ein Bericht der Bildzeitung gepostet, in dem zu lesen stand, dass ein Syrer einer deutschen Ordnerin mit der Faust ins Gesicht geschlagen habe. Derjenige, der den Bericht ins Netz gestellt hatte, bat um Kommentare.
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