FDP will nicht aufgeben

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Kommunale Liberale leiden unter schlechtem Image der Bundespartei – Neue Köpfe gefordert

Enzkreis. Verlierer gibt es bei jeder Wahl. Doch das Debakel der FDP, das zum Rauswurf der Liberalen aus dem Bundestag geführt hat, ist eine Niederlage von außergewöhnlicher Tragweite. Mit dem Scheitern der Partei an der Fünf-Prozent-Hürde endet – zumindest vorerst – manch eine politische Karriere.

Eingerissenes Schweickert-Wahlkampfplakat. Die frühere Stärke der FDP hat indes nicht nur Risse erlitten. Foto: Sadler

Eingerissenes Schweickert-Wahlkampfplakat. Die frühere Stärke der FDP hat indes nicht nur Risse erlitten. Foto: Sadler

Einer der Abgeordneten, die ihr Mandat verlieren, ist Professor Dr. Erik Schweickert. An Nachtruhe war für den Nieferner nach dem Desaster nicht zu denken. „Ich konnte nicht schlafen“, sagte der mitgenommen klingende Freidemokrat am Montagvormittag im Gespräch mit dem Mühlacker Tagblatt. Zu dieser Zeit befand er sich schon wieder in Berlin. Einchecken um 5.55 Uhr, Abflug um 6.25 Uhr, hatte es für den Übernächtigten geheißen. Zeit zum Regenerieren blieb ihm nicht. Erst mal Fraktionssitzung mit dem Bundesvorstand in der Hauptstadt und am Abend dann eine Sitzung des FDP-Landesvorstands.

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