Expressbus stößt bei Kreis auf Interesse
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Enzkreis (md/pm). Die Vision einer Expressbuslinie zwischen Pforzheim und Leonberg, die vom Landesverkehrsministerium im Zuge des ÖPNV-Pakts für die Region Stuttgart ins Spiel gebracht wurde, sei ein interessanter Ansatz zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Richtung des Großraums Stuttgart. Mit dieser Einschätzung habe der Landrat des Enzkreises, Karl Röckinger, auf eine Anfrage der CDU-Kreistagsfraktion reagiert, teilt Vorsitzender Günter Bächle mit. Für eine Bewertung des Vorschlags benötigten die Kreisverwaltung und der Verkehrsverbund Pforzheim/Enzkreis (VPE) allerdings noch nähere Informationen, habe Röckinger deutlich gemacht. Neben den bestehenden Busverbindungen sei eine Route über die Autobahn durchaus „prüfenswert“.
Die Expressbuslinien sollen unter der Federführung der Region Stuttgart entstehen. Sie sollen die Mittelzentren und wichtige Verkehrsknotenpunkte im Raum Stuttgart miteinander verbinden, zwischen denen es bislang keine S-Bahn-Routen gibt. „Die Expressbuslinien werden die Querverbindungen in diesem Netz schließen. Die Fahrgäste kommen so schneller ans Ziel, ohne das belastete S-Bahn-Netz in Anspruch nehmen zu müssen“, sagt Winfried Hermann (Grüne), Landesminister für Verkehr und Infrastruktur. Mit den Expressbuslinien würden auch die S-Bahnen entlastet.
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